Evangelische Kirche im Rheinland will Kirchensteuer gerechter verteilen


Bild: tilly

Die Kirchensteuereinnahmen in der Evangelischen Kirche im Rheinland werden vom kommenden Jahr an sozial gerechter verteilt. Die rheinische Landessynode änderte am Samstag in Bonn das sogenannte Finanzausgleichsgesetz und schuf damit die rechtliche Grundlage für die Neuerung.

evangelisch.de

Kirchenkreise in wohlhabenderen Ballungsräumen zahlen demnach in den kommenden Jahren schrittweise mehr Geld als bislang in einen Ausgleichstopf für ärmere Kirchenkreise vor allem in ländlichen Regionen ein. Grundsätzlich hatte die Synode dieses Vorhaben bereits im Januar beschlossen.

Die 687 rheinischen Gemeinden, die in 37 Kirchenkreisen zusammengeschlossen sind, erhalten je nach wirtschaftlicher Situation ihrer Mitglieder unterschiedlich viel Geld aus der Kirchensteuer. Grundlage der Berechnungen ist das Netto-Kirchensteueraufkommen pro Mitglied. Wenn ein Kirchenkreis weniger als 95 Prozent des durchschnittlichen Pro-Kopf-Anteils einnimmt, bekommt er zum Ausgleich Geld von den reicheren Kirchenkreisen.

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