„Knights of Columbus“ sollen Mitgliederzahlen gefälscht haben


Sie gelten als größte katholische Bruderschaft weltweit: die „Knights of Columbus“. Die besonders in den USA präsente Organisation soll ihre Mitgliederzahlen geschönt haben. Hintergrund ist das Versicherungsgeschäft der Kolumbusritter.

katholisch.de

Die einflussreiche katholische Laienbruderschaft der Kolumbus-Ritter („Knights of Columbus„) soll ihrer Lebensversicherungsgesellschaft durch manipulierte Mitgliederzahlen ein besseres Rating ermöglicht haben. Das berichten US-Medien unter Berufung auf zugespielte Dokumente; sie sollen belegen, dass die Mitgliederzahl der Bruderschaft trotz hohen Altersdurchschnitts zuletzt um 28 Prozent zugenommen habe.

Hintergrund ist laut den Berichten ein Rechtsstreit eines IT-Unternehmens. Es behauptet, die Bruderschaft habe einen mündlichen Vertrag nicht eingehalten. Überhöhte Zahlen hätten den Kolumbus-Rittern ermöglicht, ein Top-Versicherungsrating zu erlangen, während gleichzeitig die Mitgliedschaft in den USA nachweislich schrumpfe.

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