Laschet: Religion nicht für Populismus missbrauchen


Populisten versuchen oft mit Hilfe von Religion Stimmung gegen politische Gegner oder bestimmte Gruppen aus der Bevölkerung zu machen. Das hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nun kritisiert – und dabei auf Papst Franziskus verwiesen.

katholisch.de

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat den Willen zu einem guten Zusammenleben aller Religionen in Deutschland betont. Er akzeptiere keine Populisten, die mit der Religion anderer Stimmung machen wollten, sagte Laschet am Freitag in Bonn. Dennoch dürften Christen dafür eintreten, dass die Botschaft des Evangeliums das beste sei, „was wir der Welt zu bieten haben“.

Laschet verwies auf die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus (2015), in der dieser unter anderem davor warnte, Umwelt und Soziales gegeneinander auszuspielen. Viele Ansätze des Papstschreibens fänden sich auch bei den Forderungen der „Fridays for future“-Bewegung wieder.

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