Tiefenbohrung im ältesten See Europas


Unzählige Wetter- und Klimaumschwünge sind über den Ohridsee hinweggezogen, ohne ihn zu berühren.Foto: APA/AFP/ARMEND NIMANI

Der Ohridsee hat die Wandlungen des Eiszeitalters mit bemerkenswerter Hartnäckigkeit überstanden – und ermöglicht Einblicke in die Vergangenheit

DERSTANDARD

Mit einem Alter von 1,36 Millionen Jahren dürfte der Ohridsee an der Grenze von Nordmazedonien und Albanien der älteste See Europas sein – und hat in diesem Zeitraum eine ganze Reihe massiver Klimaumbrüche zwischen Warm- und Kaltzeiten überstanden. Heute etwa 350 Quadratkilometer groß, mögen seine Ausmaße im Verlauf des Eiszeitalters geschwankt haben, doch überstand er hartnäckig jeden Wechsel.

„Das Besondere am Ohridsee ist, dass er in den letzten knapp 1,4 Millionen Jahren kaum durch äußere Einflüsse gestört wurde“, sagt Thomas Wonik vom Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG). Weder sei der See jemals vollständig ausgetrocknet noch hätten katastrophale Ereignisse das geologische Bild verfälscht.

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