AfD-Vertreter: Nächstenliebe ist auf Deutschland begrenzt


Der barmherzige Samariter habe sich um einen bedürftigen Menschen gekümmert, den er am Wegesrand gefunden hatte, sagt der Vorsitzende der „Christen in der AfD“. Daraus leitet er ab, dass „Nächstenliebe keine Fernstenliebe“ sei.

katholisch.de

Joachim Kuhs (63), Vorsitzender der „Vereinigung Christen in der AfD“, sieht die christliche Forderung der Nächstenliebe grundsätzlich begrenzt auf Deutschland. „Die Nächstenliebe ist keine Fernstenliebe; es geht dabei um den, der mir am nächsten ist“, sagte der Abgeordnete des Europaparlaments dem Berliner „Tagesspiegel“ (Samstag). Im biblischen Gleichnis habe sich der barmherzige Samariter um jenen gekümmert, dem er auf seinem Weg begegnete. „Für mich geht es daher zuerst um die Menschen in meiner Stadt.“

„Wir als Christen haben die Verantwortung und die Verpflichtung, uns um Hilfsbedürftige und Flüchtlinge zu kümmern, sie aufzunehmen und zu versorgen. Soweit sie Gott vor unsere Füße legt“, erläuterte der anglikanische Christ. „Aber ich habe sicher nicht die Pflicht, nach Afrika zu fahren und mich dort um sie zu kümmern.“

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