Gene für Linkshändigkeit identifiziert


Vier Genorte sind bei Linkshändern auffällig verändert. © Creative Family, ho To/ iStock

Fund im Erbgut: Forscher haben erstmals Gene für die Linkshändigkeit identifiziert. In der bisher größten DNA-Studie dazu fanden sie vier Genorte, die bei Linkshändern signifikant häufig verändert sind. Drei dieser Genregionen stehen in engem Zusammenhang mit Hirnentwicklung und beeinflussen offenbar auch die funktionelle Verknüpfung der Sprachzentren beider Hirnhälften, wie die Wissenschaftler berichten.

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Rund zehn Prozent der Menschen sind Linkshänder – doch was genau hinter dieser Bevorzugung der linken Hand bei alltäglichen Tätigkeiten steckt, ist bislang nur teilweise geklärt. So gibt es Hinweise darauf, dass vorgeburtliche Prägungen eine Rolle spielen und sogar die Jahreszeit der Geburt. Beides geht möglicherweise auf hormonelle Einflüsse auf das Ungeborene zurück. Gleichzeitig deuten Zwillingsstudien und familiäre Häufungen aber auch darauf hin, dass die Linkshändigkeit zu rund 25 Prozent erblich bedingt sein könnte.

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