Rassismus: Mann in den USA muss wegen Holzkreuz-Verbrennung elf Jahre in Haft


Der Ku Klux Klan verbrennt Kreuze, um die schwarze Bevölkerung einzuschüchtern. Foto: REUTERS/Jim Urquhart

Ein US-Gericht hat einen Weißen, der wie beim rassistischen Ku Klux Klan ein Holzkreuz verbrannt hat, zu elf Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es am Dienstag als erwiesen an, dass der 38-jährige Angeklagte im Oktober 2017 zusammen mit einem Komplizen in Seminary im Bundesstaat Mississippi ein Holzkreuz gebaut und angezündet hatte.

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Der Mann hatte sich im April schuldig bekannt und eingeräumt, dass er mit der Aktion einem Jugendlichen und anderen schwarzen Bewohnern des Orts Angst machen wollte. Er habe die Dorfbewohner nur wegen ihrer „Rasse“ terrorisiert, erklärte der Bürgerrechtsbeauftragte im US-Justizministerium, Eric Dreiband. Auch der Komplize bekannte sich schuldig, sein Strafmaß soll im November verkündet werden.

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