Sawsan Chebli beklagt Islamfeindlichkeit


Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) beklagt eine wachsende Islamfeindlichkeit in Deutschland. Muslime gehörten nach Sinti und Roma zu den am stärksten abgelehnten Minderheiten in Deutschland, sagte Chebli der Tageszeitung „Die Welt“ (Mittwoch): „Ich selbst erlebe Anfeindungen, wie ich sie zuvor nie erlebt habe.

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Meine Schwestern, die ein Kopftuch tragen, werden angegriffen, Kopftücher werden vom Kopf gerissen, Kopftuchträgerinnen angespuckt.“ Auch auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt würden Muslime diskriminiert.

Sie kämpfe für ein „Deutschland ohne Rassisten, Antisemiten und Muslimhasser. Das stört alle, die ein homogenes Deutschland wollen“, sagte die 41 Jahre alte Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund mit Blick auf Reaktionen auf Beiträge im Kurznachrichtendienst Twitter: „Für sie verkörpere ich alles, was es aus ihrer Sicht nicht geben soll: eine Muslima, die für sich beansprucht, genauso Deutsche zu sein wie sie. Eine Muslima, die ein politisches Amt bekleidet und in diesem Land Karriere macht.“

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