Auf zwölf Rindern ruht das Taufbecken


Der Mormonen Tempel im hessischen Friedrichsdorf: Was verbirgt sich im Inneren? Bild: Wolfgang Eilmes

Weil er vollständig umgebaut wurde, ist der Mormonen-Tempel im hessischen Friedrichsdorf nun für Besucher geöffnet worden. Es offenbart sich ein seltener Anblick.

Bernhard Biener | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Was verboten ist, hat einen besonderen Reiz. Wenn das Innere ihres Tempels in Friedrichsdorf erstmals seit 32 Jahren wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist, darf die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, wie sich die Mormonen heute bevorzugt nennen, mit großem Interesse rechnen. Von Freitag an bis zum 28. September kann sich jeder ein Bild von den Räumen machen, die normalerweise nicht einmal Kirchenmitgliedern ohne weiteres offenstehen. Bei der bis dahin letzten Gelegenheit, kurz vor der Weihe im Jahr 1987, kamen mehr als 70.000 Besucher.

„Das ist nicht Geheimes“, sagt Erich Kopischke über das, was im Tempel vor sich geht. „Nur eben sehr persönlich, das würde man sonst auch nicht jedem erzählen.“ Kopischke ist Generalautorität, gehört einem der sogenannten Siebziger-Gremien an und hat deshalb übergeordnete Aufgaben. Derzeit zählt die Gebietspräsidentschaft Europas dazu. Er gibt sich Mühe, die Sensationsgier zu dämpfen. Zumal derzeit tatsächlich alle Türen offen stehen. Grund ist der Umbau des Tempels in den vergangenen vier Jahren. Äußerlich sieht er zwar unverändert aus. „Innen ist jedoch alles neu und viel größer geworden.“

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