Seenotrettungsorganisationen erheben Vorwürfe gegen EU


Rettungsorganisationen haben in Brüssel der EU und einzelnen Mitgliedstaaten schwere Vorwürfe gemacht. Während die staatliche Seenotrettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer eingestellt worden sei, würden die zivilen Retter an ihrer Arbeit gehindert und kriminalisiert, erklärten Vertreter von im Mittelmeer aktiven Organisationen bei der Veranstaltung „Leben retten ist kein Verbrechen“ am Mittwoch im Europaparlament.

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„Unsere Minimalforderung: Lasst die zivile Seenotrettung Eure Arbeit machen, solange Ihr es nicht tut“, sagte Markus Stottut von der Organisation „Jugend Rettet“ am Mittwoch im Europaparlament. Das Schiff der Organisation, die „Iuventa“, ist seinen Angaben zufolge seit zwei Jahren in Italien beschlagnahmt, „ohne Beweis, ohne Anklage“. Es habe ein Exempel statuiert werden sollten, sagte Stottut bei der von der Linken-Fraktion organisierten Anhörung. Zuvor sei die Brücke des Schiffes verwanzt worden, um Belege für eine Beihilfe zur illegalen Migration zu finden.

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