Umfrage: Immer weniger Deutsche gehen regelmäßig zur Kirche


Wie viele Deutsche gehen wenigstens einmal im Monat in den Gottesdienst oder besuchen eine Kirche? Eine aktuelle Befragung offenbart einen enormen Abwärtstrend – und die Gründe dafür.

katholisch.de

Der Kirchgang gehört laut einer Studie für immer weniger Deutsche zum Alltag. In dem am Donnerstag in Hamburg vorgestellten „Freizeit-Monitor 2019“ der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen gaben 14 Prozent der Befragten an, wenigstens einmal im Monat einen Gottesdienst oder eine Kirche zu besuchen. 2007 hatte der Wert noch bei 21 Prozent gelegen, 2014 bei 15 Prozent.

Die Gründe für diesen Trend sind laut dem wissenschaftlichen Leiter der Stiftung, Ulrich Reinhardt, vielfältig. Sie reichten von der Konkurrenz anderer Freizeitangebote über den fehlenden Bezug bis hin zum Vertrauensverlust durch Missbrauchsfälle, sagte er der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Dennoch bleibe die Bedeutung von Religion hoch. „Gerade in gefühlt unsicheren Zeiten suchen viele Bürger Antworten auf die zentralen Fragen des Lebens und wünschen sich Verlässlichkeit und Konstanz“, so Reinhardt.

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