Essens Generalvikar Pfeffer kritisiert „Drohungen“ des Vatikan


Der Vatikan kritisiert den „synodalen Weg“. „Offenbar ist in Rom immer noch nicht verstanden worden, in welcher gewaltigen Krise die katholische Kirche nicht nur in Deutschland, sondern weltweit steckt“, antwortet Essens Generalvikar Klaus Pfeffer.

katholisch.de

Der Essener Generalvikar Pfeffer hat die Einwände des Vatikan gegen die geplante Reformdebatte der deutschen katholischen Kirche scharf kritisiert. „Es ist erschreckend: Offenbar ist in Rom immer noch nicht verstanden worden, in welcher gewaltigen Krise die katholische Kirche nicht nur in Deutschland, sondern weltweit steckt“, schreibt Pfeffer am Freitag in einem Facebook-Beitrag. „Wer heute immer noch glaubt, in der Kirche mit machtvollen Warnungen oder gar Drohungen Diskussionen im Keim zu ersticken, löst kein einziges Problem – im Gegenteil: Zerwürfnisse und Risse werden massiv verstärkt.“

Der Vatikan hat in einem am Freitag bekannt gewordenen Brief sowie in einem Gutachten Vorbehalte zu dem ab Dezember geplanten „synodalen Weg“ der deutschen Bischöfe und des Katholiken-Dachverbands ZdK bekundet.

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