Studie: Leichen bewegen sich noch lange nach dem Tod


17 Monate lange studierte Alyson Wilson die Bewegung einer Leiche.Foto: APA/BARBARA GINDL

Die Erkenntnisse könnten die Arbeit von Kriminalisten und Pathologen bei der Aufklärung von Mordfällen verändern

DERSTANDARD

Ein australisches Forschungsteam hat nachgewiesen, dass es bei menschlichen Leichen auch noch mehr als einem Jahr nach dem Tod deutliche Bewegungen gibt. „Wir glauben, dass die Bewegungen auf den Prozess der Verwesung zurückgehen, während der Körper mumifiziert und die Bänder austrocknen“, sagt Studienleiterin Alyson Wilson.

Ihre Erkenntnisse könnten die Arbeit von Kriminalisten und Pathologen bei der Aufklärung von Mordfällen verändern. 17 Monate lange studierte Wilson die Bewegung einer Leiche. Dafür nutzte sie eine Zeitraffer-Kamera, die bei der Polizeiarbeit zur Abschätzung der Todeszeit genutzt wird.

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