Ethik bei Religionen „in schlechten Händen“


Die Initiatoren der „Ethik für alle“-Plattform haben sich am Montag einmal mehr dagegen ausgesprochen, Ethik nur als Ersatzfach für Religion einzuführen. Ethische Themen seien bei Religionsgemeinschaften „in schlechten Händen“.

religion.ORF.at

Das seien etwa Themen wie Frauenrechte oder Bioethik, sagte der Sprecher der Mitinitator der „Ethik für alle“-Plattform und Sprecher der Initiative Religion ist Privatsache, Eytan Reif, am Montag vor Journalistinnen und Journalisten. Der Plan der Vorgängerregierung, ein Ersatzpflichtfach Ethik für Schüler einzuführen, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen, führe allerdings zu einer Stärkung von letzterem.

Wenn der Religionsunterricht noch stärker zur „primären Wertevermittlungsquelle“ in der Schule werde, müsse man sich darüber im Klaren sein, dass hier vor allem „vorgefertigte Antworten und nur Scheindiskussion“ aus dem Fundus der „in der Regel wenig demokratisch geführten“ Religionsgemeinschaften angeboten würden, so Reif bei einer Pressekonferenz in Wien.

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