West-Nil-Virus: Erstmals bei uns überwintert?


West-Nil-Viren unter dem Elektronenmikroskop © CDC/ P.E. Rollin

Beunruhigende Entdeckung: Das gefährliche West-Nil-Virus scheint sich weiter in Deutschland zu etablieren. Forscher haben den potenziell tödlichen Erreger in den vergangenen Monaten bei einer Vielzahl von Vögeln und vereinzelt auch bei Pferden nachgewiesen. Betroffen sind vor allem Gebiete im Osten des Landes – genau dort war das Virus im vergangenen Jahr erstmals aufgetaucht. Die Experten gehen daher davon aus, dass es erfolgreich in einheimischen Stechmücken überwintert hat.

scinexx

Das West-Nil-Virus gehört zu den exotischen Krankheitserregern, die sich durch den Klimawandel zunehmend auch in Europa ausbreiten. Das von Stechmücken übertragene Virus nutzt vor allem Vögel als Wirte. Es kann aber auch Säugetiere wie den Menschen befallen und bei ihnen grippeähnliche Symptome sowie in seltenen Fällen schwere Hirnhautentzündungen und sogar den Tod herbeiführen.

weiterlesen