„I, Pastafari“ – US-Doku über Niko Alms Nudelsieb-Foto


Niko Alms Führerschein mit dem Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung – APA/NIKO ALM

Ein Film beleuchtet den Kampf der „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ um Anerkennung. Die Weltpremiere ist am 5. Oktober in Nashville.

Die Presse

Ein Führerschein-Foto mit einem Nudelsieb auf dem Kopf hat vor sieben Jahren die Welt auf Österreich blicken lassen. Nun erzählt eine Kino-Dokumentation aus den USA die Geschichte von Niko Alm und seinen Einsatz für die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“. „I, Pastafari“ feiert am 5. Oktober in Nashville Weltpremiere. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf dem österreichischen Präzedenzfall.

Medienunternehmer Alm, der auch eine Zeit lang für die NEOS im Nationalrat saß, hatte im Juli 2011 international Schlagzeilen gemacht: Ihm war ein Führerschein-Foto mit Nudelsieb auf dem Kopf bewilligt worden. Der Anhänger der Satire-Religion und „Pastafari“ wollte damit gegen eine Bestimmung demonstrieren, die Kopfbedeckungen auf derartigen Dokumenten nur aus religiösen Gründen akzeptiert. Weltweit fanden sich – mehr oder weniger erfolgreiche – Nachahmer.

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