Massenweise Schadstoffe in Alltagsplastik


Viele Alltagsprodukte aus Plastik enthalten potenziell gesundheitsschädliche Substanzen. © Narvikk/ istock

Wahrer Chemie-Cocktail: Drei von vier Alltagsprodukten aus Plastik enthalten potenziell schädliche Substanzen, wie eine Studie enthüllt. In Joghurtbechern, Trinkflaschen und Co steckt demnach oft ein regelrechter Cocktail von Chemikalien, die zum Teil toxisch auf Zellen wirken oder hormonähnliche Effekte entfalten können – sogar Bioplastik ist betroffen. Ob die identifizierten Substanzen tatsächlich ein Gesundheitsrisiko für den Menschen darstellen, ist allerdings noch unklar.

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Kunststoffe stecken in zahlreichen Alltagsprodukten und gelten in vielen Lebensbereichen als unverzichtbar, denn sie sind vielseitig und robust. Doch sind sie auch unbedenklich? Neben dem Problem mit dem Plastikmüll rücken zunehmend auch mögliche Gesundheitsrisiken durch Kunststoffe in den Fokus der Öffentlichkeit. So ist zum Beispiel bekannt, dass die in vielen Produkten enthaltenen Weichmacher und Weichmacher-Zusatzstoffe wie Bisphenol A eine hormonähnliche Wirkung auf unseren Stoffwechsel haben. Sie stehen daher im Verdacht, unter anderem Übergewicht, Diabetes und Asthma zu fördern.

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