Warum wir nicht mit der AfD sprechen


Philipp Peyman Engel Foto: Marco Limberg

Mit Politikern, die den Holocaust als »Vogelschiss der Geschichte« und das Schoamahnmal in Berlin als »Schande« bezeichnen, gibt es nichts zu bereden

Philipp Peyman Engel | Jüdische Allgemeine

Zu den großen Vorzügen von uns Journalisten gehört es, dass man sich seine Interviewpartner aussuchen kann: Künstler, Staatschefs oder ganz normale Gemeindemitglieder. Die Erfahrung lehrt, dass fast jeder Mensch auf seine ganz eigene Art interessant ist und etwas zu erzählen hat.

Zu den großen Herausforderungen als Journalist dagegen gehört es, gelegentlich auch Anfragen von Menschen zu erhalten, die gerne einmal interviewt werden wollen, mit denen man aber keine 30 Sekunden alleine im Aufzug fahren will. In diese Kategorie fallen seit einigen Jahren vermehrt Politiker der AfD.

ANSCHEIN Nicht wenige Vertreter dieser Partei fühlen sich von der »Jüdischen Allgemeinen« unfair behandelt. Keiner setze sich so stark für die jüdische Gemeinschaft ein, wie sie es tun, betonen die Rechtspopulisten immer wieder. Keiner benenne den muslimischen Antisemitismus so schonungslos wie sie.

weiterlesen