Weltraum-Staub als Eiszeit-Auslöser?


Eine katastrophale Kollision im Asteroidengürtel könnte vor 466 Millionen Jahren so viel Staub ins All geschleudert haben, dass die Erde eine Eiszeit erlebte. © Don Davis/ Southwest Research Institute

Kosmischer Kältebringer: Vor 466 Millionen könnte eine Kollision im Asteroidengürtel eine irdische Eiszeit ausgelöst haben. Durch den Zerfall eines 150-Kilometer-Brockens strömten enorme Mengen Staub in die Erdatmosphäre – genug, um das Klima dramatisch abzukühlen, wie nun Forscher anhand von Ablagerungen belegen. Für die irdische Lebenswelt war diese „staubige“ Eiszeit jedoch ein wichtiger Impuls: Sie löste einen enormen Schub der Artbildung aus.

scinexx

Vor rund 466 Millionen Jahren veränderte eine Eiszeit die gesamte Lebenswelt unseres Planeten. Denn durch sie nahmen die Artenvielfalt und die Zahl der Lebewesen erstmals fast bis auf heutige Maßstäbe zu. Statt des zuvor gleichmäßig tropischen Klimas gab es nun Eis an den Polen und viele verschiedene Klimazonen – das schuf Raum für neue ökologische Nischen. Doch was löste diese Kälteperiode im mittleren Ordovizium aus?

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