Die Deutsche Forschungsgemeinschaft sperrt den Hirnforscher Niels Birbaumer


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) schliesst den renommierten Tübinger Hirnforscher Niels Birbaumer unter dem Vorwurf der Datenfälschung für fünf Jahre aus.

Neue Zürcher Zeitung

Dem 74-Jährigen wird ebenso wie seinem Mitarbeiter wissenschaftliches Fehlverhalten im Zusammenhang mit einer Studie über die Kommunikation mit gelähmten Patienten vorgeworfen. Birbaumer darf nun fünf Jahre lang keine Anträge bei der DFG stellen und nicht mehr als Gutachter arbeiten, wie die DFG am Donnerstag in Bonn mitteilte. Sein Mitarbeiter muss demnach drei Jahre aussetzen.

Birbaumers Forschungen hatten als Sensation gegolten: Mit einer Forschergruppe hatte er im Jahr 2014 Untersuchungen an Patienten mit der Nervenkrankheit ALS (amyotrophische Lateralsklerose) durchgeführt.

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