Mehr als 800 Hitzetote in Berlin und Brandenburg


Besonders für ältere Menschen ist die Hitze oft nur schwer erträglich.Foto: Franco Silvi/picture alliance / dpa

Untersuchungen sehen einen Zusammenhang zwischen der Hitzewelle 2018 und einer gestiegenen Sterberate. Kann Prävention den Anstieg abschwächen?

Sigrid Kneist | DER TAGESSPIEGEL

An den Folgen der langen Hitzewelle im Sommer 2018, die zudem mit einer andauernden Dürreperiode einherging, sind in Berlin und Brandenburg mehr als 800 Menschen gestorben. Dies geht aus einer Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den Berliner Daten sowie den Berechnungen des Statistikamts Berlin-Brandenburg im Auftrag des brandenburgischen Gesundheitsministeriums hervor.

Zusammenhang zwischen Temperatur und Sterberate

Bereits im vergangenen Monat hatte das RKI, das bundesweit Gesundheitsforschung betreibt, mitgeteilt, dass in Berlin im Sommer vergangenen Jahres 490 Menschen an der Hitze gestorben seien. Diese Zahl beruht auf einer Schätzung, die anhand der wöchentlichen Durchschnittstemperatur und der Sterberate (Mortalität) ermittelt wird. Für Brandenburg geht das Gesundheitsministerium davon aus, dass in jenem Sommer „etwa 330 Menschen“ in den Monaten Juni, Juli und August aufgrund der hohen Temperaturen gestorben sind.

weiterlesen