Wir sind alle Mutanten – mehr oder weniger


Jedes Kind erbt Mutationen, die in den Keimzellen der Eltern neu entstanden sind. © Kirsty Pargeter/ thinkstock

Es liegt in der Familie: Jedes Kind erbt von seinen Eltern neue Mutationen – allerdings nicht immer gleich viele. Wie eine Studie nun zeigt, spielt neben dem Alter der Eltern auch ein rätselhafter Familieneffekt eine Rolle für die Mutationsrate. In manchen Familien werden demnach deutlich mehr genetische Veränderungen an die nächste Generation weitergegeben als in anderen. Wodurch diese erstaunliche Variabilität zustande kommt, ist den Forschern zufolge noch unklar.

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Mit den Genen unserer Eltern erben wir immer auch Mutationen, die in deren Spermien und Eizellen neu entstanden sind. Zusätzlich können kurz nach der Befruchtung auch im Embryo selbst noch genetische Veränderungen entstehen. Als Folge hat jedes neugeborene Kind im Vergleich zu seinen Eltern einige neue Mutationen. Kurzum: Wir sind alle Mutanten.

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