Polen: Erzapostel sieht Freiheit durch „LGBT-Ideologie“ bedroht: „Dies erinnert uns deutlich an die totalitäre Zeit“


Marek Jedraszewski © Romano Siciliani (KNA)

Krakaus katholischer Erzbischof Marek Jedraszewski hat sich erneut gegen eine aus seiner Sicht um sich greifende „LGBT-Ideologie“ gewandt. Diese stelle eine „große Bedrohung für unsere Freiheit“ dar.

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Das schrieb der Erzbischof der südpolnischen Stadt in einem am Wochenende veröffentlichten Hirtenbrief. „Ihr Ursprung ist ähnlich wie im Totalitarismus des 20. Jahrhunderts die radikale Ablehnung Gottes.“

„Durch die aggressive Propaganda der LGBT-Ideologie im Namen der sogenannten ‚Toleranz‘ und des ‚Fortschritts‘ wird verhöhnt, was uns am heiligsten ist“, so Jedraszewski. Zudem würden Katholiken genötigt, diese Ideologie zu verbreiten und von den Grundsätzen ihres Glaubens abzuweichen. „Dies erinnert uns deutlich an die totalitäre Zeit der polnischen Volksrepublik, als einzig Mitgliedern der kommunistischen Partei der gesellschaftliche Aufstieg garantiert war, aber Gläubige als Bürger zweiter Klasse behandelt wurden“, fügte er hinzu.

Jedraszewski gegen Sexualerziehungsprojekte der Kommunen

Ein Dorn im Auge sind Jedraszewski Sexualerziehungsprojekte, die einige Kommunen in ihren Schulen fördern. Eltern sollten der Teilnahme ihrer Kinder an diesen Angeboten keinesfalls zustimmen.

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