Aktion gegen Agrarpolitik: Stiller Protest auf den Feldern


Grüne Kreuze Landwirtschaft | Bildquelle: dpa

Maßnahmen der Bundesregierung für mehr Umwelt- und Tierschutz sorgen für Unmut bei den Bauern. Sie fürchten finanzielle Einbußen und protestieren mit grünen Kreuzen auf ihren Feldern.

Oda Lambrecht | tagesschau.de

Anfang September habe er die ersten beiden grün angestrichenen Holzkreuze auf seinen Feldern aufgestellt, erzählt der Landwirt Willi Kremer-Schillings aus Nordrhein-Westfalen. Er möchte damit gegen strengere Regeln für landwirtschaftliche Betriebe protestieren.

Viele Berufskollegen sind ihm inzwischen gefolgt. Nach Schätzungen des Initiators Kremer-Schillings stehen bundesweit inzwischen etwa 20.000 mahnende Kreuze auf den Äckern. Demnach würde sich knapp jeder zehnte Bauer im Land beteiligen, überprüfen lassen sich die Zahlen aber nicht.

Insektenschutz contra Agrarfläche?

Das Agrarpaket von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) für mehr Umwelt- und Tierschutz habe das Fass zum Überlaufen gebracht, heißt es in einer Pressemitteilung von Kremer-Schillings und sechs weiteren Landwirten, die sich Graswurzler nennen.

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