Klimawandel in den Alpen: „Ich erkenne meinen Berg nicht mehr“


Mont-Blanc-Satellitenbilder im Vergleich vom 25. Juli 1999 (l.) und dem 25. August 2019 Quelle: Usgs/Nasa/USGS/NASA/AP/dpa

Wie gefährlich die höheren Temperaturen sein können, zeigt sich in den Alpen. Die Erderwärmung weicht das Innere der Berge auf, immer häufiger stürzen riesige Felsbrocken in die Tiefe. Aufhalten lässt sich die Entwicklung kaum.

WELT

Einer der erfahrensten italienischen Bergführer warnt vor den gravierenden Veränderungen am Mont Blanc durch den Klimawandel. Er erkenne den Berg nicht wieder, sagte der 76-jährige Pietro Giglio der römischen Tageszeitung „La Repubblica“.

„Bis vor Kurzem war der Weg zum Gipfel auf italienischer Seite nicht viel anders als zu meiner Jugendzeit“, sagte Giglio. „Jetzt ist der Anstieg sehr steil, überall tauchen Felsen auf, die das Eis freigelegt hat. Weiter unten öffnen sich immer größere Risse schon zu Beginn der Saison.“ Giglio hat den höchsten Berg der Alpen zum ersten Mal 1960 bestiegen.

Auf der italienischen Seite des Berges drohen wegen steigender Temperaturen Teile des Planpincieux-Gletschers abzustürzen. Die Gemeinde Courmayeur (Aostatal) hat daher zwei Straßen gesperrt. Nach italienischen Medienberichten bewegt sich der Gletscher bis zu fast einen Meter pro Tag talwärts. Rund 250.000 Kubikmeter Eis könnten abbrechen. Der 4810 Meter hohe Mont Blanc (Monte Bianco) erhebt sich auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien.

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