Wenn Wasabi einem das Herz bricht


In geringen Mengen gesund, in größeren bedenklich: Wasabi-Paste.Foto: Getty Images/iStockphoto

Größere Mengen der japanischen Würzmischung verursachen Beschwerden, die einem Herzinfarkt täuschend ähnlich werden können.

Gerlinde Felix | DER TAGESSPIEGEL

Die Dosis macht’s: Wird Wasabi, das oft zu Sushi gereichte japanische Meerrettich-Mus, in niedriger Dosierung gegessen, sind keine negativen Effekte bekannt. Ganz im Gegenteil, dieses Wurzelgewächs soll sogar positive Gesundheitseffekte haben.

Was allerdings passieren kann, wenn man japanischen Meerrettich in sehr großen Mengen verzehrt, hat eine 60-jährige Frau erlebt. Ein israelisches Medizinerteam unter Leitung der Internistin Alona-Finkel-Oron berichtet in Fachblatt „BMJ Case Reports“ über den Fall, bei dem übermäßiger Wasabi-Verzehr das „Takotsubo-Syndrom“ (TTS) auslöste, das auch als „Broken-Heart“-Syndrom bekannt ist.

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