Ombudsfrau Barbara John warnt vor rechtsterroristischen Netzwerken


Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die NSU-Opfer, Barbara John, hat nach dem Absägen eines Gedenkbaums für den getöteten Enver Simsek in Zwickau (Sachsen) vor der fortbestehenden Gefahr des Rechtsterrorismus gewarnt.

evangelisch.de

„Für mich ist das ein Indiz für die Existenz nach wie sehr aktiver rechtsterroristischer Netzwerke, die Mord offensichtlich gut heißen“, sagte John den Zeitungen des „RedaktionsNetzwerks Deutschland“ (RND, Sonntag): „Wie käme man sonst auf die Idee, die Erinnerung an die Opfer anzugreifen?“

Dass es diese Netzwerke gebe, müsse die Sicherheitsbehörden aufmerksam machen, forderte John: „Sie müssen da verstärkt hingucken. Das sage ich auch im Namen der Familien, von denen ich jetzt mit einigen gesprochen habe und die entsetzt sind.“

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