Als der Pegida-Chef in der Rigaer Straße auftaucht, fliegen Flaschen


Der verurteilte Rechtsextremist und Münchner Pegida-Chef Heinz Meyer hat mit ein paar Anhängern Berlin besucht – erst den Görlitzer Park, dann ausgerechnet die Rigaer Straße. 280 Polizisten mussten anrücken.

WELT

In Berlin-Friedrichshain ist es am Samstagabend am Rande einer Kundgebung des Münchner Pegida-Chefs Heinz Meyer zu Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben der Polizei traf Meyer mit vier Anhängern in der Rigaer Straße auf Gegendemonstranten.

Der Polizei zufolge hatten diese am Abend Flaschen geworfen, einzelne Teilnehmer versuchten, über Absperrungen zu klettern. Daraufhin mussten die Einsatzkräfte der Polizei einschreiten. Drei Anti-Pegida-Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen. Die Protestierenden warfen der Polizei vor, „sehr brutal“ vorgegangen zu sein, berichtet der Nachrichtensender RBB.

Die fünf Anhänger von Pegida München hatten in der Rigaer Straße demonstriert, sie wurden dabei von 280 Polizisten beschützt. Die Zahl der Gegendemonstranten lag bei 200, berichtete die Polizei. Nach Angaben des Netzwerks Berlin gegen Nazis waren es rund 300. Bevor es zu den Ausschreitungen kam, hatten sie sich an der Ecke zur Pettenkofer Straße versammelt – in etwa 50 Meter Entfernung zur Kundgebung des fremdenfeindlichen Bündnisses.

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