Warum in Autos Sprengstoff verbaut wird


Schon beim Crashtest muss die Pyrotechnik zeigen, dass sie Airbags auslöst oder Batterieverbindungen absprengt Quelle: Getty Images

Für diese Erfindung dürfte jeder dankbar sein, der als Passagier einen Autounfall erlebt: In jedem Wagen steckt nämlich Pyrotechnik. Künftig wird sie sogar noch mehr Aufgaben übernehmen, die Leben retten können.

Norbert Lossau | WELT

Beim Wort Pyrotechnik denken die meisten wohl an Silvester, manche an Fußballspiele und einige wohl auch an Händels Feuerwerksmusik. Kaum jemanden kommt jedoch das eigene Auto in den Sinn. Auch das enthält Pyrotechnik, wobei man als Fahrer natürlich hofft, dass diese nie zum Einsatz kommen möge.

Pyrotechnik ist in den Airbags verbaut. Im Falle eines Unfalls wird in ihnen eine kleine Sprengstofftablette gezündet. Dadurch wird ein Gasgenerator aktiv, der den Airbag im Bruchteil einer Sekunde aufbläst.

Künftig wird es mehr Sprengstoff in den Autos geben. Zum einen, weil immer häufiger auch seitlich angebrachte Airbags in die Fahrzeuge eingebaut werden. Zum anderen, weil in Elektroautos kleine Sprengladungen direkt an den Batterien installiert werden.

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