Rätsel der Magnetsterne gelöst?


Das ungewöhnlich starke Magnetfeld einiger massereicher Sterne könnte bei der Verschmelzung zweier Vorläufersterne produziert worden sein. Diese Simulation zeigt die Feldstärken. © Ohlmann/ Schneider/ Röpke

Kosmische Supermagnete: Bisher war unklar, warum manche massereichen Sterne extrem starke Magnetfelder besitzen. Jetzt könnten Forscher dieses Rätsel gelöst haben. Demnach kann ein solcher Magnetstern entstehen, wenn zwei massereiche Vorläufersterne miteinander verschmelzen, wie eine Simulation bestätigt. Explodiert dann ein solcher Stern, bildet sich ein Magnetar – einer der stärksten Magnete des Kosmos.

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Wenn ein massereicher Stern in einer Supernova explodiert, bleibt als Relikt ein Schwarzes Loch oder ein Neutronenstern zurück – ein extrem dichter, kompakter Himmelskörper. In manchen Fällen jedoch entstehen Magnetare, Neutronensterne mit einem ungewöhnlich starken Magnetfeld. „Magnetare besitzen vermutlich die stärksten Magnetfelder im gesamten Universum – bis zu einhundert Millionen Mal stärker als das stärkste Magnetfeld, das je von Menschen erzeugt wurde“, erklärt Koautor Friedrich Röpke vom Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS).

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