Staatsanwalt beantragt Ablehnung der Berufung von Kardinal Pell


Ihm bleibt noch diese eine Möglichkeit, um gegen seine Verurteilung wegen Missbrauchs vorzugehen: Doch die Chancen für Kardinal George Pell stehen nach dem neuesten Antrag beim höchsten Gericht Australiens schlecht.

katholisch.de

Die Staatsanwaltschaft hat beim höchsten Gericht Australiens die Ablehnung des Berufungsantrags von Kardinal George Pell gegen seine Verurteilung als Sexualstraftäter beantragt. Es gebe im Fall Pell keinen Grund für die Zulassung einer Berufung, hieß es laut australischen Medien in dem am Mittwoch gestellten Antrag der Staatsanwaltschaft.

Der ehemalige Finanzchef des Vatikans war im Dezember von einer Jury für schuldig befunden worden, 1996 als Erzbischof von Melbourne einen 13 Jahre alten Jungen missbraucht und einen anderen belästigt zu haben. Im Februar war der Kardinal zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, von denen er mindestens drei Jahre und acht Monate absitzen müsste, bevor ein Antrag auf vorzeitige Entlassung auf Bewährung gestellt werden kann.

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