Diskussion über Grenze zwischen Religionskritik und Hass: Religion als Problem


Unter der Fragestellung „Wo beginnt der Hass?“ diskutierten am Mittwochabend Religionsexperten in der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn die Grenze zwischen Religionskritik und Rassismus.

DOMRADIO.DE

Als am Mittwoch ein Mann in der Nähe der Hallener Synagoge zwei Menschen erschießt und versucht, in das Gotteshaus einzudringen, kommt vor allem in den sozialen Netzwerken schnell die Frage nach Herkunft und Religion des Täters auf. Aber warum?

Religion werde in Deutschland oft als Problem wahrgenommen, versucht es Yasemine El-Menouar von der Bertelsmann Stiftung zu erklären. „Wir sprechen sehr problembehaftet über Religion“, sagte sie am Mittwochabend bei einer Podiumsdiskussion der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn. Dort wurde unter der Leitfrage „Wo beginnt der Hass?“ die Grenze zwischen Religionskritik und Rassismus ausgelotet.

„Tonlage verschärft“

Diese problembehaftete Wahrnehmung präge das öffentliche Bild von Religionen – besonders weil die Gesellschaft generell immer weniger mit Religion anfangen könne, so El-Menouar weiter. „Auseinandersetzungen über Religionen sind stärker geworden“, bestätigt Gert Pickel, Religionssoziologe der Universität Leipzig, die Aussage El-Menouars. Dabei habe sich die Tonlage verschärft und enthemmt, so Pickel weiter.

weiterlesen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.