Selbstmordrisiko zeigt sich im Gehirn


Patienten mit Depressionen haben oftmals ein erhöhtes Suizidrisiko. © Bugphai/ thinkstock

Letzter Ausweg? Ob ein Patient mit Depressionen selbstmordgefährdet ist, könnte künftig ein Blick ins Gehirn verraten. Denn die Verknüpfung bestimmter Netzwerke im Denkorgan ist bei Patienten mit suizidalem Verhalten anders als bei Patienten ohne eine solche Vorgeschichte, wie eine Studie nahelegt. Womöglich ergeben sich daraus neue Ansätze für Prävention und Therapie.

scinexx

Rund 10.000 Menschen nehmen sich in Deutschland jedes Jahr das Leben – häufig sind es Depressionen, die sie in den Tod treiben. Diese und andere affektive Störungen gehen oftmals mit einem erhöhten Risiko zur Selbsttötung einher. Doch die Alarmzeichen bei Betroffenen zu erkennen, ist für Angehörige und selbst für Mediziner nicht immer leicht.

weiterlesen