Frankreich will EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien blockieren


Die Regierung in Paris halte die bisherigen Reformfortschritte in den beiden Ländern für unzureichend. Viele EU-Staaten reagieren mit Unverständnis auf das Veto von Frankreich.

Neue Zürcher Zeitung

Frankreich will den geplanten Start der EU-Beitrittsverhandlungen mit den Balkanstaaten Nordmazedonien und Albanien blockieren. Die Regierung in Paris halte die bisherigen Reformfortschritte in den beiden Ländern für unzureichend, sagten Diplomaten am Freitag in Brüssel. Zudem verlange Frankreich eine grundsätzliche Reform des Beitrittsprozesses als Voraussetzung für die Zustimmung. Kritisiert wird demnach unter anderem, dass der Beitrittsprozess zu technisch sei und bei problematischen Entwicklungen nur schwer gestoppt werden könne.

Eigentlich sollte der Start der Beitrittsverhandlungen am kommenden Dienstag bei einem EU-Ministertreffen in Luxemburg beschlossen werden. Der Widerstand eines Landes reicht allerdings aus, um dies zu verhindern.

weiterlesen