Kurienerzapostel: Der „synodale Weg“ hat keinerlei Verbindlichkeiten


Welche Verbindlichkeit haben die Beschlüsse, die der „synodale Weg“ hervorbringt? Keine, sagt Kurienbischof Juan Ignacio Arrieta. Dass ein Reformprozess in einem bestimmten Land die universelle Lehre der Kirche verändern könnte, sei „undenkbar“.

katholisch.de

Kurienbischof Juan Ignacio Arrieta hat dem anstehenden „synodalen Weg“ in Deutschland die Verbindlichkeit abgesprochen. „Es ist sinnlos, so zu tun, als sei die deutsche Synode verbindlich, denn niemand hat der deutschen Synode diese Autorität gegeben“, sagte der Sekretär des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte am Freitag dem kirchlichen Redaktionsnetzwerk ACI. Die Idee, dass ein synodaler Prozess in einem bestimmten Land die universale Lehre und Disziplin der Kirche verändern könnte, sei schlichtweg „keine mögliche Denkweise“ in der Katholischen Kirche, sagte der Kirchenrechts-Experte.

Arrieta gehört zu den Autoren und Unterzeichnern des vatikanischen Rechtsgutachtens zum Satzungsentwurf des „synodalen Wegs“. Das Gutachten kam zu dem Schluss, dass der Entwurf „ekklesiologisch ungültig“ gewesen sei.

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