Verbot von rechtsextremer Veranstaltung in Ostritz durchgesetzt


Das Verbot der rechtsextremen Veranstaltung „Kampf der Nibelungen“ im sächsischen Ostritz ist nach Polizeiangaben „konsequent durchgesetzt“ worden.

evangelisch.de

Zwar seien am Freitagabend vereinzelt Teilnehmer zu der geplanten Kampfsportveranstaltung angereist, rund 60 Menschen hätten vor Ort gegen das Verbot demonstriert, teilte die Polizei am Sonntag in Görlitz mit. Die Polizeidirektion Görlitz habe jedoch mit Polizeiunterstützung aus Berlin, Brandenburg, Tschechien und von der sächsischen Bereitschaftspolizei die Einhaltung des Verbots überwacht. Das sächsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hatte am Freitag das Verbot der Veranstaltung durch die Stadt bestätigt.

Der Veranstalter sei angewiesen worden, eine mobile Kampfarena im Veranstaltungszelt abzubauen, hieß es. Die Gerätschaften seien am Samstag in eine Lagerhalle gebracht worden, die versiegelt worden sei.

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