Jetzt werden die Folgen von Brexit und Handelsstreit spürbar


Still ruht der Fluss: Der Warenverkehr gerät derzeit immer mehr ins Stocken.Foto: FOTOLIA

Der Außenhandel in China und in Großbritannien bricht ein, immer neue Zölle stehen an. Deutsche Firmen, die auf die EU setzen, fühlen sich im Stich gelassen.

Thorsten Mumme | DER TAGESSPIEGEL

Der weltweite Handel gerät immer weiter unter Druck. Bereits seit vielen Monaten weisen Unternehmen und Ökonomen darauf hin, dass politische Unsicherheiten wie der Brexit oder der Handelsstreit zwischen China und den USA den Warenverkehr empfindlich stören; aktuelle Zahlen belegen diese Entwicklung nun deutlich.

So ist Chinas Außenhandel im September stärker eingebrochen als erwartet. Die Exporte aus der Volksrepublik gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent zurück, wie der chinesische Zoll am Montag mitteilte. Es ist der stärkste Einbruch seit acht Monaten. Die Importe sanken sogar um 8,5 Prozent. Die Importe aus den USA verringerten sich im September noch deutlich stärker. Hier ging es um über 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bergab.

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