China macht ernst mit der sauberen Luft


Peking macht ernst mit der Luftreinhaltepolitik: Wenn es stimmt, was Forscher berichten, hat die Belastung mit Schadstoffen schon massiv abgenommen – und schneller als geplant.

Joachim Müller-Jung | Frankfurter Allgemeine Zeitung

China ist offenbar auf dem Weg, seine Klima- und Luftreinhalteziele früher als erwartet zu erfüllen. Zwischen 2014 und 2017 sind einer britisch-chinesischen Studie in „Nature Energy“ zufolge die Schadstoffemissionen aus fossilen Kraftwerken landesweit drastisch gesunken: Schwefeldioxid um 65 Prozent, Stickoxide um 60 Prozent und Feinstaub um 72 Prozent. Bis zum kommenden Jahr sollen die von Peking im Jahr 2014 beschlossenen „Ultraniedrig-Emissionen“ aus Kraftwerken von 35 Milligramm Schwefeldioxid, 50 Milligramm Stickoxiden und zehn Milligramm Feinstaub je Kubikmeter Luft erreicht werden. Abgasreinigung und effizientere Öfen seien der Grund.

96 Prozent der Kraftwerke würden inzwischen in einem landesweiten Monitoringnetz überwacht. Für bessere Luft soll auch die schnelle Elektrifizierung des Verkehrs sorgen.

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