Manches Hundefutter kann gefährlich werden – sogar fürs Herrchen


Nicht alles, was im Hundenapf landet, ist auch gesund. Manchmal ist es sogar fürs Herrchen ungesund. (Bild: Abbilder via flickr.com / CC BY 2.0)

In jedem zweiten Rohfleisch-Hundefutter stecken multiresistente Keime. Sie finden sich bereits bei vielen Heimtieren und könnten auch auf den Menschen übertragen werden, warnen Zürcher Forschende.

Neue Zürcher Zeitung

Es klingt eigentlich nach artgerechter Ernährung: Ein Mix aus rohem Fleisch, Schlachtnebenprodukten, Knochen und etwas Obst oder Gemüse landet unter dem Namen Barf (Biologically Appropriate Raw Food) im Futternapf. Dass das Akronym zugleich der englische Begriff für Erbrechen ist, dürfte ungewollter Zufall sein – der aber treffender sein könnte, als Anhänger der Fütterungsmethode für Heimtiere vermuten.

Dass das Rohfleischfutter Krankheitserreger enthalten und verbreiten könnte, wurde bereits vermutet. Nun zeigen Forschende der Universität Zürich, dass es zudem eine Quelle multiresistenter Bakterien ist, die auch für den Menschen gefährlich werden können. Davon berichten die Forschenden um Roger Stephan von der Uni Zürich im Fachblatt «Royal Society Open Science».

weiterlesen