Tiefsee-Symbiose: Viele Partner für alle Fälle


Überraschend viele Partner: Tiefseemuscheln, die in Symbiose mit Bakterien leben, beherbergen weitaus mehr dieser Untermieter als gedacht. Statt ein oder zwei wohnen bis zu 16 unterschiedliche Bakterienstämme in den Kiemen der Muscheln. Dank dieser Vielfalt an Symbiosepartnern sind die Weichtiere für alle Eventualitäten gewappnet und können sich zum Beispiel schnell an Umweltveränderungen anpassen, wie Forscher im Fachmagazin „Nature Microbiology“ berichten.

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Symbiosen sind faszinierende Lebensgemeinschaften, von denen alle Beteiligten profitieren. Die klassischen Beispiele für eine solche Vergesellschaftung sind Flechten oder die zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln gebildeten Mykorrhiza. Doch die Natur hat im Laufe der Evolution noch viele weitere Symbiosen hervorgebracht – auch in der Tiefsee.

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