Erzapostel Davies: Wer „Homo-Ehe“ gutheißt, sollte lieber austreten


Besser aus der Kirche austreten als Reformen hinsichtlich der gleichgeschlechtlichen Ehe zu fordern: Dazu rief einer der ranghöchsten Anglikaner Australiens auf. Man könne „die Sünde nicht segnen“, erklärte Erzbischof Glenn Davies.

katholisch.de

Einer der ranghöchsten Anglikaner Australiens hat die Befürworter der gleichgeschlechtlichen Ehe zum Verlassen der Kirche aufgefordert. Wer die Ehe für Homosexuelle gutheiße, sollte „lieber austreten, statt Reformen zu fordern“, die lediglich der „Befriedigung von Lüsten und weltlichen Vergnügungen“ dienten, sagte Erzbischof Glenn Davies in seiner Rede zur Eröffnung der Synode des anglikanischen Bistums Sydney, wie australische Medien am Mittwoch berichteten. Die Kirche könne gleichgeschlechtlichen Ehen nicht den Segen erteilen, „weil sie die Sünde nicht segnen kann“, habe Davies betont, der seit 2013 das anglikanische Erzbistum Sydney leitet.

Widerstand bei Volksbefragung auch durch katholische Kirche

Trotz des Widerstands der anglikanischen und der katholischen Kirche hatten sich bei einer Volksbefragung im September 2017 mehr als 60 Prozent der Australier für die Eheöffnung ausgesprochen. Im Dezember des gleichen Jahres beschloss das Parlament die Legitimierung der Ehe für alle. Inzwischen ist die anglikanische Kirche in dieser Frage gespalten.

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