Legalistischer Islamismus: „mittelfristig die größere Gefahr“ Wie gefährlich sind die Muslimbrüder?


Die Muslimbrüder sind die einflussreichste islamistische Organisation der Welt. Dank großer Spenden breiten sie ihr Netzwerk in Europa aus. Ihr ultrakonservatives Islamverständnis bedroht die Demokratie, sagen Experten.

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Die Debatte um den islamischen Extremismus wurde in den vergangenen Jahren oft von der Angst vor Terroranschlägen dominiert.

Seit einiger Zeit richten Experten den Blick verstärkt auf radikale Muslime, die ihre demokratiefeindlichen Ziele hierzulande mit friedlichen Mitteln verfolgen. Im Fokus stehen dabei immer wieder die Muslimbrüder, jene 1928 in Ägypten gegründete Massenorganisation, die heute weltweit vernetzt ist und bis zum Militärputsch 2013 rund ein Jahr lang am Nil regierte.

Dank starker finanzieller Unterstützung – derzeit vor allem aus dem Golfstaat Qatar – hat die Bruderschaft auch in Europa ein dichtes Geflecht aus Moscheen, Bildungseinrichtungen und Vereinen aufgebaut.

Ob eine zentrale Befehlsstruktur dahinter steht, ist selbst für Fachleute kaum zu durchschauen.

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