Rechter Terror in Halle: Zwei Männer aus NRW wussten offenbar von Anschlagsplänen


Polizisten auf der Suche nach dem Attentäter von Halle. Foto: picture alliance/dpa

Die Polizei in NRW hat im Zusammenhang mit dem rechtsextremistischen Terroranschlag in Halle eine Wohnung in Mönchengladbach durchsucht. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Kölner Stadt-Anzeiger

Zwei Bewohner sollen das perfide „Manifest“ des mutmaßlichen Attentäters von Halle im Internet verbreitet haben. Die Wohnung der Beschuldigten sei am Mittwoch durchsucht worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach, Jan Steils, am Mittwoch auf dpa-Anfrage. 

Es bestehe der Verdacht, dass sie „vom Attentäter herrührende“ Dokumente mit volksverhetzendem Inhalt „zeitnah zum Attentat von Halle“ verbreitet hätten. Auf die Frage, ob es sich dabei um das „Manifest“ des Attentäters handele, sagte Steils, das treffe zu. Gegen die 26 und 28 Jahre alten Männer werde wegen Volksverhetzung ermittelt.

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