Debatte um Aufforstung als Mittel gegen den Klimawandel: ETH-Forscher präzisieren Studie


Eine Studie von ETH-Forschenden vom Juli wirbt fürs Bäumepflanzen als effizienteste Massnahme gegen den Klimawandel. Die Studie löste eine Debatte in Forschungskreisen aus. An ihrer Kernaussage hält die Forschungsgruppe fest, präzisiert aber einige Formulierungen.

Neue Zürcher Zeitung

900 Millionen Hektaren weltweit wären für die Wiederaufforstung geeignet. Einmal ausgewachsen könnten diese neuen Bäume der Atmosphäre 205 Gigatonnen CO2 entziehen und damit einen Grossteil des bisher vom Menschen ausgestossenen CO2 – laut Studie rund 300 Gigatonnen. Dies sei das effizienteste Mittel, das die Menschheit derzeit zur Verfügung habe, um den Klimawandel zu bremsen. Dieses Szenario zeichneten Forschende um Thomas Crowther von der ETH Zürich in einer viel beachteten Studie im Fachblatt «Science» vom vergangenen Juli.

Die Forschungsgruppe der ETH präzisierte unter anderem die Formulierung, Aufforstung sei das effizienteste Mittel gegen den Klimawandel. (Bild: Imago)

Die Studie sorgte für Diskussionen. Besonders die Aussage, die Aufforstung auf allen dafür geeigneten und nicht für andere Zwecke benötigten Flächen weltweit sei das effizienteste Mittel gegen den Klimawandel, das die Menschheit habe.

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