Apostel kritisieren Freitagsgebet für Sieg der türkischen Armee


Mit großem Befremden nehme man wahr, „dass in deutschen Moscheegemeinden Gott für einen Krieg in Anspruch genommen wird“: Die deutschen Bischöfe erheben ihre Stimme gegen offizielle Gebetsaufrufe für den Sieg der türkischen Armee in Nordsyrien.

katholisch.de

Die deutschen Bischöfe kritisieren offizielle Gebetsaufrufe für den Sieg der türkischen Armee im Nordsyrien-Konflikt. „Mit großem Befremden müssen wir erleben, dass in deutschen Moscheegemeinden Gott für einen Krieg in Anspruch genommen wird“, sagte der Limburger Bischof Georg Bätzing am Freitag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Bonn. Er ist in der Deutschen Bischofskonferenz für den Dialog zwischen den Religionen zuständig und äußerte die Sorge, dass der Krieg „die Menschen in Syrien in einen neuen Abgrund von Hass und Gewalt stürzt“ und die IS-Terrormiliz wiederbeleben könnte. Ankara will im türkisch-syrischen Grenzgebiet eine sogenannte Sicherheitszone schaffen und kurdische Milizen dort vertreiben.

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