Droht dem Vatikan die Staatspleite?


Italienischer Enthüllungsjournalist Nuzzi: Einnahmen aufgrund des durch den Missbrauchsskandal verursachten Vertrauensverlusts eingebrochen – Trotz Sparmaßnahmen von Papst Franziskus: Ausgaben um 220 % gestiegen – 2019 droht 63 Millionen Euro Defizit

kath.net

Der Vatikan steht offensichtlich finanziell mehr unter Druck als weithin bekannt. Dies berichtet der „Standard“. Laut dem jüngsten Buch des italienischen Enthüllungsjournalisten Gianluigi Nuzzi hat das Defizit des Heiligen Stuhls ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen. Es soll die Gefahr einer Staatspleite bestehen. Das Dokument wurde bereits am 18. Mai 2018 vom Vatikanischen Wirtschaftsrat verfasst. Nuzzi hat laut eigenen Angaben inzwischen dreitausend vertrauliche interne Dokumente des Vatikans gesichtet.

Bild: Katholisches Magazin

In einem Bericht von „La Repubblica“ über die Buchpräsentation wird festgehalten, dass die Einnahmen aus Spenden und Diözesen offensichtlich zuletzt wegen des durch den Missbrauchsskandal verursachten Vertrauensverlusts eingebrochen seien, gleichzeitig sollen in den letzten Jahren die Kosten für das Personal der Vatikanstadt und des Heiligen Stuhls unkontrolliert angewachsen sein. In der Pensionskasse der Vatikanangestellten soll es ein gravierende Finanzierungslücke geben.

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