Kirchenrechtsexperte zu Anschuldigungen gegen Erzbistum Hamburg: Vorwurf der Bilanzfälschung haltlos


Für haltlos hält der Kirchenrechtsexperte Thomas Schüller den Vorwurf einiger Unternehmer, das Erzbistum Hamburg fälsche seine Bilanzen. Die Erzdiözese arbeite mit seriösen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zusammen, betonte Schüller.

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Zudem sei eine Fälschung schon deshalb töricht, weil sie straf- und kirchenrechtliche Konsequenzen hätte, sagte der Münsteraner Theologe am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Schließung von Schulen gerechtfertigt

Schüller verteidigte die vom Erzbistum geplante Schließung von sechs katholischen Schulen in Hamburg. Der Betrieb der Bildungseinrichtungen sei mit hohen Kosten für Pensionen der verbeamteten Lehrer und baulichen Investitionen verbunden, für die es in der Regel keine staatliche Refinanzierung gebe.

Das Erzbistum Hamburg müsse wie alle deutschen Diözesen in Zukunft im Bereich der Immobilien abspecken. „Die Schließung von Schulen ist also erst der Anfang von weiteren harten Einschnitten“, so Schüller.

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