Schmetterlingsbestände sinken massiv


Die Schmetterlinge sind in den letzten Jahrzehnten vor allem im Tiefland dramatisch zurückgegangen. Zwei Drittel weniger Individuen sind mittlerweile auf einigen Flächen vorhanden. Diesen Trend belegt auch eine aktuelle Studie des kürzlich an die Universität Salzburg berufenen Professors für Zoologische Evolutionsbiologie Jan Christian Habel.

Salzburger Nachrichten

Negative Auswirkungen hat das Insektensterben u.a. auf die Bestäubung von Pflanzen und auf ganze Nahrungsnetze. Als Folge könnten Lebensgemeinschaften kippen, warnt der Forscher. In kleinen isolierten Naturschutzgebieten wird ihm zufolge die Artenvielfalt langfristig nicht erhalten werden können. „Vielleicht haben Sie es selber auch schon beobachtet: Saßen früher an einem Sommerfliederstrauch oft 20 bis 30 Tagpfauenaugen, findet man heute vielleicht noch ein paar wenige Exemplare“, sagt Jan Christian Habel. Im Frühjahr ist der 43-jährige Umweltwissenschaftler und Schmetterlingsforscher (Lepidopterologe) von der TU München einem Ruf an die Universität Salzburg gefolgt.

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