Sozial vermittelter Placebo-Effekt beeinflusst die Wirkung von Behandlungen


Subtiler Einfluss: Nicht nur die Erwartungen des Patienten, auch die des Arztes spielen für den Erfolg von Behandlungen eine wichtige Rolle. Wie Experimente offenbaren, wirkt ein Scheinmedikament deutlich besser, wenn der Behandelnde es selbst für eine effektive Arznei hält. Erklären lässt sich dieser Effekt womöglich durch subtile Veränderungen im Gesicht des Arztes. Diese sozialen Zeichen scheinen die Patienten unbewusst zu beeinflussen, berichten die Forscher im Fachmagazin „Nature Human Behaviour“.

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Der Arzt kann den Therapieerfolg durch sein Auftreten beeinflussen. © didesign021/ thinkstock

Lange Zeit galt in der Medizin das Credo: Um Patienten von ihren Beschwerden zu befreien, muss man die zugrundeliegenden biologischen Ursachen behandeln. Doch inzwischen ist klar, dass das nicht immer nötig ist. Auch Scheintherapien können mitunter frappierende Effekte entfalten. So kann allein die Erwartung einer wirkungsvollen Behandlung zu einer deutlichen Linderung der Symptome führen. Dabei lösen Placebos reale und physiologisch messbare Veränderungen im Körper aus – manchmal funktioniert das sogar ohne Täuschung.

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