Als Wissen noch Blasphemie war: Die große Reise des jungen Darwin


Die Expedition der HMS Beagle legte den Grundstein für die Evolutionstheorie: Eine Graphic Novel zeichnet die Fahrt nach – samt vergessener Kollateralschäden

Karin Krichmayr | DERSTANDARD

Als Charles Darwin in den letzten Tagen des Jahres 1831 die Gelegenheit bekommt, an Bord der königlichen HMS Beagle in See zu stechen, ist er noch ein reichlich unbeholfener 22-jähriger Student aus gutem Hause, noch dazu mit einem intensiven Hang zur Seekrankheit. Sein Traum ist, sich auf die Spuren des von ihm verehrten Alexander von Humboldt zu begeben (der ja heuer anlässlich seines theoretisch 250. Geburtstages ein strahlendes Comeback erlebte).

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Trotz seiner nicht gerade robusten Konstitution fügt er sich recht schnell in das raue Leben an Bord, ist sich in seinem Forscherdrang zu nichts zu schade und eckt auch gern einmal an, wenn es darum geht, dem Kapitän und anderen Obrigkeiten ordentlich seine Meinung zu sagen. Die durchaus unkonventionell für damalige Verhältnisse ist.

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